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Kategorie: Wandern in Deutschland

Ilsefälle und Ilsestein im Ilsetal

Start: Ilsenburg | Ziel: IlsenburgLänge: 14,5 km | HM: 570 m | Gehzeit: 3,5 Std. | Gesamtzeit: 4 Std.Bewertung: ★★★★☆ Freundliche Sonnenstrahlen erhoffen wir vergebens. Ein grauer Tag. Das ohrenbetäubende Tosen der Ilse zeugt von den vergangenen Regenfällen und macht jegliche Unterhaltung unmöglich. Wir schreiten durch den Nieselregen und genießen dennoch unseren Tag. Die Wanderung im Ilsetal beginnt auf einem kleinen kostenfreien Parkplatz. Anfangs folgen wir dem Heinrich-Heine-Weg, welcher von Ilsenburg bis zum Brocken führt. Die Ilse, vermutlich sonst ein kleiner Bach, zeigt sich heute wild. Das schlammig braune Wasser schießt durch das Flussbett und sprudelt entlang darin liegender Felsen. Vermutlich sieht es so sonst nur nach der Schneeschmelze aus. Wir wandern auf federndem Waldboden aus dem Städtchen hinaus und genießen das Spektakel. Mehrfach queren wir die Ilse über hölzerne Brücken und gelangen in felsigeres Gelände. Nach einem guten Drittel der Wanderung erreichen wir die Ilsefälle. Das Wasser rauscht über…

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Wernigerode – Schloss und Wildpark

Start: Wernigerode | Ziel: WernigerodeLänge: 5,8 km | HM: 290 m | Gehzeit: 2 Std. | Gesamtzeit: 2,5 Std.Bewertung: ★★★★★ Den ganzen Tag hat es ohne Unterlass heftigst geregnet, sodass wir die begonnene Luchstour bei Bad Harzburg abbrechen und dennoch fast zwei Stunden in einer Schutzhütte ausharren müssen. Bis zum Abend verkriechen wir uns in der Ferienwohnung. Erst dann trauen wir uns auf die Straße und machen noch einen Ausflug zur Burg Wernigerode und dem nahegelegenen Tierpark. Am Burggraben starten wir auf einem engen Pfad und spazieren hinauf zur Burg. Burgmauern und eine kleine Gartenanlage können auch zu späterer Stunde und ohne Eintritt besichtigt werden. Wer die Burg auch von innen ansehen möchte, muss jedoch eher kommen. Auf urigen Waldwegen gelangen wir zum Agnesberg und schließlich zum Wildpark Christianental in Wernigerode. Für nur einen Euro Eintritt sind hier viele einheimische Wildtiere wie Rot- und Dammwild, Fuchs, Waschbär und verschiedene Vogel-…

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Das Große Torfhausmoor

Start: Torfhaus | Ziel: TorfhausLänge: 5,2 km | HM: 85 m | Gehzeit: 1,25 Std. | Gesamtzeit: 1,25 Std.Bewertung: ★★★☆☆ Donnergrollen ist unser stetiger Begleiter. Es klingt bedrohlich und kommt dazu auch noch immer näher. Dennoch können wir die Runde um das Große Torfhausmoor tatsächlich im Trockenen beenden. In Torfhaus befinden sich zwei kostenpflichtige Parkplätze, die gleichermaßen als Ausgangspunkt geeignet sind. Hinter dem Nationalparkhaus verläuft ein einzelner unscheinbarer Wanderweg. Nach wenigen Metern gelangen wir auf den Schubensteinweg. Ab hier spaziert man 2,5 km auf breiten Wegen, die genauso gut oder besser von Fahrzeugen genutzt werden könnten. Wir haben diese Rundwanderung in Erwartung vieler Eindrücke des Moores geplant und sind nun enttäuscht nichts als Weg und größtenteils abgestorbene Fichten zu sehen. Der Goetheweg zweigt rechts vom Hauptweg ab. Nun folgt eine wunderbare Strecke, die die ersten Meter größtenteils wettmachen kann. Der Abbegraben verläuft neben dem Weg. Das Ausheben des Grabens in…

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Trudenstein, Hohnekamm, Klippen und Eulenstieg

Start: Drei Annen Hohne | Ziel: Drei Annen HohneLänge: 12 km | HM: 410 m | Gehzeit: 3,5 Std. | Gesamtzeit: 4,25 Std.Bewertung: ★★★★☆ Hürdenlauf im Harz, viele Klippen und tolle Aussichten – das Wandergebiet rund um den Hohnekamm im Harz ist ganz nach unserem Geschmack. Das Auto stellen wir am Parkplatz Drei Annen Hohne ab. Parken kostet maximal 3 Euro am Tag. Nach dem Überqueren der Harzer Schmalspurbahn und wenigen Schritten bergauf, biegen wir links in den Löwenzahn Entdeckerpfad ab. Hier können Tierspuren beobachtet, Waldmemory gespielt und auf einem Barfußpfad Eindrücke gesammelt werden. In der schwülen Sommersonne ziehen sich die folgenden 1,5 km auf geschotterten Forstwegen in die Länge. Kurz vor dem Trudenstein nehmen wir eine Abkürzung auf kaum erkennbaren Pfaden mitten durch den Wald. Hier liegt viel Totholz und wir sind dankbar für unser GPS-Gerät. Am Trudenstein führen zwei Leitern über Plattformen hinauf auf die Felsansammlung. Von hier…

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Bodetal und Hexentanzplatz

Start: Treseburg | Ziel: TreseburgLänge: 17 km | HM: 600 m | Gehzeit: 4 Std. | Gesamtzeit: 5,5 Std.Bewertung: ★★★★★ Auf schmalen Pfaden, die einsam durch den Wald führen, gelangen wir mitten hinein in den Trubel des Hexentanzplatzes. Ein riesiger Kontrast! Der Start dieser Runde befindet sich in Treseburg, einem kleinen Städtchen im Harz. Das Auto können wir auf einem Seitenstreifen abstellen und bald darauf über einen steilen Pfad den Berg erklimmen. Ein sandiger von Wurzeln und Steinen durchzogener Weg erfreut uns und lässt uns guter Laune voran schreiten. Kurz hinter dem Aussichtspunkt „Weißer Hirsch“ führen leider ausschließlich Forstwege weiter zum Tierpark. Auf kleineren Waldwegen wandern wir vorbei an Zäunen einiger Gehege und gelangen mitten auf den gut besuchten Hexentanzplatz. Hier tummeln sich viele Menschen zwischen Restaurants, Imbissbuden und Souvenirständen. Selbst einen riesigen Parkplatz, eine Seilbahn und ein Hotel gibt es hier oben. Wir essen nur schnell ein Eis während…

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Gaisalptobel, Gaisalpsee, Rubihorn, Gaisalphorn und Faltenbachtobel

Allgäuer Bergwelt mit Gipfelvergnügen Start: Reichenbach | Ziel: OberstdorfLänge: 13,8 km | HM: 1420 m | Gesamtzeit: 6,5 Std.Bewertung: ★★★★☆ Zwischen dem Rubihorn und dem Nebelhorn verläuft ein wanderbarer Grat. Das kurze Stück, welches vorm Abstieg nach Oberstdorf auf dem schmalen und felsigen Grat zum Gaisalphorn verläuft, ist so eindrucksvoll, dass wir spontan dem Wunsch nachgeben, vorerst auf dem Grat zu bleiben. Wenn ihr auch ein Freund von ausgesetzten Wegen und tollen Ausblicken seid und die 1420 Höhenmeter Aufstieg nicht scheut, lest einfach weiter. Mit dem meistens stündlich fahrenden Bus 45 gelangt man von Oberstdorf nach Reichenbach, die Fahrt kostet pro Person 2,50 €. In Reichenbach beginnt die Wanderung, die uns über verschiedene Sehenswürdigkeiten zurück zu unserer Ferienwohnung in Oberstdorf führen wird. In Reichenbach führen geteerte Straßen zum Wanderparkplatz, von wo aus wir am Morgen mit einem Strom an Menschen gemeinsam in den Gaisalptobel einsteigen. Ein breiter Weg führt an…

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Hölltobel, Hahnenköpfle, Oybachtal und Christlessee

Wenig anspruchsvolle, aber dennoch schöne Wanderung Start: Christlessee | Ziel: ChristlesseeLänge: 16,8 km | HM: 1330 m | Gesamtzeit: 5 Std.Bewertung: ★★★★☆ Ein wilder Tobel, dann hinauf auf den Gipfel des Hahnenköpfle, auf dem Rückweg am rauschenden Oybach im Tal entlang und zum Schluss an den kleinen tiefblauen Christlessee. Mein Wanderprogramm für heute. Da Tobi einen Ruhetag einlegte und ab dem frühen Nachmittag Regen und Gewitter angesagt waren, sollte es eine nicht weit von Oberstdorf entfernte Runde sein, die nicht zu hoch hinaus geht und nicht zu lange dauert. Startpunkt der Wanderung ist an der Haltestelle Christlessee (Bus 8 Richtung Spielmannsau). Ich kam heute Morgen mit dem Auto, welches ich an der Gaststätte „Christlessee“ abstellte, die donnerstags und freitags Ruhetag hat. Das Parken ist hier verboten, doch ich hoffte am Ruhetag niemanden zu stören, denn eine andere Parkmöglichkeit konnte ich nicht finden. Die ersten Meter verlaufen über einen geschotterten Fahrweg,…

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Mindelheimer Klettersteig

Fünf Kilometer sanftes Klettern bei gigantischen Aussichten Start: Mittelberg | Ziel: MittelbergLänge: 15,3 km | HM: 1730 m | Gesamtzeit: 8,5 Std.Bewertung: ★★★★★ Dunkle Wolken hängen über dem Kleinwalsertal. Mehrere Klettersteig-Wanderer sitzen auf der Terrasse der Fiderepasshütte und warten darauf, dass sich das Wetter bessert. Auch wir möchten den Mindelheimer Klettersteig machen und doch nicht von Gewitter und Regen in der Wand überrascht werden. Der Aufstieg zum Mindelheimer Klettersteig ist auf verschiedenen Wegen möglich. Wir entschieden uns dafür in Mittelberg zu starten und somit keine Bergbahn zur Hilfe zu nehmen. Das Parken beim Bergheim Moser kostet 4€ pro Tag. Etwas weiter unten befindet sich noch ein zweiter Parkplatz für 6€ pro Tag, dessen Automat jedoch keine Scheine annimmt. Nur deswegen sind wir weitergefahren und haben den hinteren Parkplatz entdeckt. Der Weg zwischen beiden Parkplätzen ist geschottert und sieht eher nicht nach einer öffentlichen Straße aus. Der Aufstieg führt über die…

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Steineberg, Stuiben und Ostertal-Tobelweg

Alternative Nagelfluh Gratwanderung mit Ausklang am Tobel Start: Gunzesried-Säge | Ziel: Gunzesried-SägeLänge: 16,8 km | HM: 1330 m | Gesamtzeit: 6 Std.Bewertung: ★★★★☆ „Oh, auf dem Stuiben war ich ja auf der Gratwanderung der Nagelfluhkette erst.“ fiel mir auf, als ich bereits am Parkplatz stand und die Wanderstiefel bereits angezogen waren. Naja, nicht ganz optimal, wenn man so wie ich möglichst viel sehen möchte. Doch nun war ich schon einmal da und wollte nicht umplanen, da es nachmittags zu regnen beginnen sollte. Außerdem hat mir die Nagelfluh Gratwanderung super gut gefallen. Das Auto parkte ich aus Sonthofen kommend kurz vor dem Ort Gunzesried-Säge auf einer geschotterten Fläche, die zum Restaurant „Fischhütte“ gehören müsste. Dieses hat jedoch nur Donnerstag bis Sonntag geöffnet, sodass ich kein Problem darin sah an einem Mittwoch einen Parkplatz zu belegen. 700m weiter befindet sich ein großer Wanderparkplatz, der 2 € kostet. Leider nimmt der Automat nur…

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Hirschbachtobel, Ornach, Wildbachtobel, Ostrachtaler Klettersteig

Tobel, Almwiesen und großartige Klettereinlage Start: Bad Hindelang| Ziel: Bad HindelangLänge: 11 km | HM: 1090 m | Gehzeit: 3,5 Std.Bewertung: ★★★★☆ In der Sonne am grauen Fels bergan klettern während sich hinter uns das grüne Tal erstreckt. Schritt um Griff und Griff und Schritt weiter gen Himmel. Unsere Herausforderung: Das Sicherungsseil am Ostrachtaler Klettersteig nicht als Kletterhilfe missbrauchen. Eine tagesfüllende Aktivität? Nicht ganz. Vorher lohnt sich eine Wanderung durch die Tobel Hirschbach und Wildbach. Zu Beginn des Tages starten wir mit einer schönen Wanderung zwischen Bad Hindelang und Bad Oberdorf. Das Auto kann am Straßenrand der Jochstraße in einer Haltebucht kostenfrei abgestellt werden. Bei Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln kann die Haltestelle „Bad Hindelang, Letzter Heller“ genutzt werden, da sich diese direkt am Einstieg der Tour befindet. Wir folgen dem Hirschbach bergauf. Zu Beginn ist es ein einfacher breiter Weg am Bach entlang. Der Hirschbach fällt links von uns über…

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