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Kategorie: Wandern in Deutschland

Gaisalptobel, Gaisalpsee, Rubihorn, Gaisalphorn und Faltenbachtobel

Allgäuer Bergwelt mit Gipfelvergnügen Start: Reichenbach | Ziel: OberstdorfLänge: 13,8 km | HM: 1420 m | Gesamtzeit: 6,5 Std.Bewertung: ★★★★☆ Zwischen dem Rubihorn und dem Nebelhorn verläuft ein wanderbarer Grat. Das kurze Stück, welches vorm Abstieg nach Oberstdorf auf dem schmalen und felsigen Grat zum Gaisalphorn verläuft, ist so eindrucksvoll, dass wir spontan dem Wunsch nachgeben, vorerst auf dem Grat zu bleiben. Wenn ihr auch ein Freund von ausgesetzten Wegen und tollen Ausblicken seid und die 1420 Höhenmeter Aufstieg nicht scheut, lest einfach weiter. Mit dem meistens stündlich fahrenden Bus 45 gelangt man von Oberstdorf nach Reichenbach, die Fahrt kostet pro Person 2,50 €. In Reichenbach beginnt die Wanderung, die uns über verschiedene Sehenswürdigkeiten zurück zu unserer Ferienwohnung in Oberstdorf führen wird. In Reichenbach führen geteerte Straßen zum Wanderparkplatz, von wo aus wir am Morgen mit einem Strom an Menschen gemeinsam in den Gaisalptobel einsteigen. Ein breiter Weg führt an…

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Hölltobel, Hahnenköpfle, Oybachtal und Christlessee

Wenig anspruchsvolle, aber dennoch schöne Wanderung Start: Christlessee | Ziel: ChristlesseeLänge: 16,8 km | HM: 1330 m | Gesamtzeit: 5 Std.Bewertung: ★★★★☆ Ein wilder Tobel, dann hinauf auf den Gipfel des Hahnenköpfle, auf dem Rückweg am rauschenden Oybach im Tal entlang und zum Schluss an den kleinen tiefblauen Christlessee. Mein Wanderprogramm für heute. Da Tobi einen Ruhetag einlegte und ab dem frühen Nachmittag Regen und Gewitter angesagt waren, sollte es eine nicht weit von Oberstdorf entfernte Runde sein, die nicht zu hoch hinaus geht und nicht zu lange dauert. Startpunkt der Wanderung ist an der Haltestelle Christlessee (Bus 8 Richtung Spielmannsau). Ich kam heute Morgen mit dem Auto, welches ich an der Gaststätte „Christlessee“ abstellte, die donnerstags und freitags Ruhetag hat. Das Parken ist hier verboten, doch ich hoffte am Ruhetag niemanden zu stören, denn eine andere Parkmöglichkeit konnte ich nicht finden. Die ersten Meter verlaufen über einen geschotterten Fahrweg,…

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Mindelheimer Klettersteig

Fünf Kilometer sanftes Klettern bei gigantischen Aussichten Start: Mittelberg | Ziel: MittelbergLänge: 15,3 km | HM: 1730 m | Gesamtzeit: 8,5 Std.Bewertung: ★★★★★ Dunkle Wolken hängen über dem Kleinwalsertal. Mehrere Klettersteig-Wanderer sitzen auf der Terrasse der Fiderepasshütte und warten darauf, dass sich das Wetter bessert. Auch wir möchten den Mindelheimer Klettersteig machen und doch nicht von Gewitter und Regen in der Wand überrascht werden. Der Aufstieg zum Mindelheimer Klettersteig ist auf verschiedenen Wegen möglich. Wir entschieden uns dafür in Mittelberg zu starten und somit keine Bergbahn zur Hilfe zu nehmen. Das Parken beim Bergheim Moser kostet 4€ pro Tag. Etwas weiter unten befindet sich noch ein zweiter Parkplatz für 6€ pro Tag, dessen Automat jedoch keine Scheine annimmt. Nur deswegen sind wir weitergefahren und haben den hinteren Parkplatz entdeckt. Der Weg zwischen beiden Parkplätzen ist geschottert und sieht eher nicht nach einer öffentlichen Straße aus. Der Aufstieg führt über die…

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Steineberg, Stuiben und Ostertal-Tobelweg

Alternative Nagelfluh Gratwanderung mit Ausklang am Tobel Start: Gunzesried-Säge | Ziel: Gunzesried-SägeLänge: 16,8 km | HM: 1330 m | Gesamtzeit: 6 Std.Bewertung: ★★★★☆ „Oh, auf dem Stuiben war ich ja auf der Gratwanderung der Nagelfluhkette erst.“ fiel mir auf, als ich bereits am Parkplatz stand und die Wanderstiefel bereits angezogen waren. Naja, nicht ganz optimal, wenn man so wie ich möglichst viel sehen möchte. Doch nun war ich schon einmal da und wollte nicht umplanen, da es nachmittags zu regnen beginnen sollte. Außerdem hat mir die Nagelfluh Gratwanderung super gut gefallen. Das Auto parkte ich aus Sonthofen kommend kurz vor dem Ort Gunzesried-Säge auf einer geschotterten Fläche, die zum Restaurant „Fischhütte“ gehören müsste. Dieses hat jedoch nur Donnerstag bis Sonntag geöffnet, sodass ich kein Problem darin sah an einem Mittwoch einen Parkplatz zu belegen. 700m weiter befindet sich ein großer Wanderparkplatz, der 2 € kostet. Leider nimmt der Automat nur…

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Hirschbachtobel, Ornach, Wildbachtobel, Ostrachtaler Klettersteig

Tobel, Almwiesen und großartige Klettereinlage Start: Bad Hindelang| Ziel: Bad HindelangLänge: 11 km | HM: 1090 m | Gehzeit: 3,5 Std.Bewertung: ★★★★☆ In der Sonne am grauen Fels bergan klettern während sich hinter uns das grüne Tal erstreckt. Schritt um Griff und Griff und Schritt weiter gen Himmel. Unsere Herausforderung: Das Sicherungsseil am Ostrachtaler Klettersteig nicht als Kletterhilfe missbrauchen. Eine tagesfüllende Aktivität? Nicht ganz. Vorher lohnt sich eine Wanderung durch die Tobel Hirschbach und Wildbach. Zu Beginn des Tages starten wir mit einer schönen Wanderung zwischen Bad Hindelang und Bad Oberdorf. Das Auto kann am Straßenrand der Jochstraße in einer Haltebucht kostenfrei abgestellt werden. Bei Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln kann die Haltestelle „Bad Hindelang, Letzter Heller“ genutzt werden, da sich diese direkt am Einstieg der Tour befindet. Wir folgen dem Hirschbach bergauf. Zu Beginn ist es ein einfacher breiter Weg am Bach entlang. Der Hirschbach fällt links von uns über…

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Gratwanderung auf der Nagelfluhkette

Gratwanderung über mehrere Gipfel mit atemberaubenden Ausblicken Start: Bergstation Hochgratbahn| Ziel: Bergstation MittagbahnLänge: 14 km | HM: 1100 m | Gesamtzeit: 4,5 – 7 Std.Bewertung: ★★★★★ Die Sonne brennt auf uns nieder und wir kraxeln geschwind einen Gipfel nach dem anderen hinauf um direkt im Anschluss wieder abzusteigen. Wo wir sind? Auf den Graten der Nagelfluhkette. Die Wanderung von Hochgrat bis Mittag (so heißt der letzte Gipfel) ist mit sieben Stunden benötigter Zeit angegeben. Morgens sind wir zu spät losgekommen, waren überrascht, dass es bis zum Startpunkt der Wanderung von Oberstdorf aus eine Stunde mit dem Auto dauert und zu allem Überfluss bildete sich vor dem Lift zum Hochgrat auch noch eine lange Schlange. Summa summarum waren wir erst nach 12 Uhr auf dem Hochgrat. Eigentlich viel zu wenig Zeit, um bis 17 Uhr die letzte Fahrt der Mittagbahn zu bekommen und anschließend mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurück zum Ausgangsort zu…

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EDELRID-Klettersteig (früher Salewa-Klettersteig)

Einsame Gratwanderung nach Klettersteigvergnügen Start: Bergstation Iselerbahn| Ziel: Talstation WiedhagbahnLänge: 6,8 km | HM: 626 m | Gesamtzeit: 5 Std.Bewertung: ★★★★★ Es ist Sonntag, sonnig und wir stehen im Stau. Nein, wir befinden uns nicht auf der Autobahn, sondern auf dem ersten Abschnitt des EDELRID-Klettersteigs (bis 2021 hieß dieser Salewa-Klettersteig) oberhalb von Oberjoch. Im Metertakt hängen über 20 Kletterer vor uns in der Wand (wie auf dem Bild zu sehen) und es geht schon seit einer halben Stunde keinen Meter vorwärts. Hinter uns sind bereits einige Gruppen umgedreht und zum nahen Einstieg in den Klettersteig zurückgeklettert. Von unserer Position aus können wir die Schlüsselstelle, an der es scheinbar hakt, noch nicht erkennen und sitzen den Stau – mit den Gruppen um uns herum scherzend – einfach aus. Der Zustieg zum Klettersteig erfolgt von Oberjoch aus. Das Auto kann gut auf dem P3 direkt gegenüber der Wiedhagbahn geparkt werden. Der Parkplatz…

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Hoher Ifen und Gottesackerplateu – eine Wanderung im Kleinwalsertal

Vielseitige, aber auch anstrengende Wanderung Start: Talstation Ifenbahn | Ziel: Talstation IfenbahnLänge: 15,2 km | HM: 1390 m | Gesamtzeit: 7 Std.Bewertung: ★★★★★ “13 km als erste Wanderung des Urlaubs ist doch ein sanfter Einstieg”, dachte ich und vergaß, dass Höhenmeter und Wegbeschaffenheit nicht zu unterschätzen sind. Wir sind rund sechs Stunden gelaufen und waren am Ende der der großartigen Wanderung müder und kaputter als erwartet. Aufstieg und Hoher Ifen Für eine Wanderung auf den Hohen Ifen und über das Gottesackerplateu kann das Auto am Parkplatz vom Ifenlift abgestellt werden. Zur Kürzung der Wanderung wäre es möglich den Lift bis zur Mittelstation zu verwenden. Wir haben uns für den Fußweg zur Mittelstation entschieden. Dieser verläuft zum Großteil über sehr wurzelige Pfade in einem kleinen Wäldchen umgeben von Skipisten. Benötigt haben wir dafür ca. 40 Minuten. Vor kurzem muss es geregnet haben, da der Weg sich ordentlich matschig zeigte und insbesondere…

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Bernauer Hochtal Steig

Start: Wanderparkplatz Ankenbühl bei Bernau | Ziel: Wanderparkplatz Ankenbühl bei BernauLänge: 15,6 km | HM: 970 m | Gehzeit: 4 Std.unsere Bewertung: ★★★★☆ Ein letzter Bissen Pflaumenkuchen mit Puderzucker auf der Terrasse der Hütte genossen, schon wandern wir weiter über Trampelpfade an bunten Blumen auf grünen Wiesen entlang und vorbei an einer Mutterkuhweide. Die Kälbchen schauen uns neugierig an und tollen herum. Da kommt richtiges Alpen-Feeling auf! Wo wir unterwegs waren? Auf dem Bernauer Hochtal Steig im Hochschwarzwald. Ausgangspunkt ist der Wanderparkplatz Ankenbühl bei Bernau, welcher direkt an der Haltestelle „Weierle Straße, Bernau im Schwarzwald“ liegt.  Von hier startet die Wanderung auf dem Bernauer Hochtal Steig, die am besten entgegen des Uhrzeigersinns gegangen wird. Zu Beginn steigt der Weg über einen wurzeligen Pfad durch den Wald auf zum Hohfelsen. Die Wanderung hatte kaum begonnen und schon genossen wir die Aussicht über das Hochtal. So kann es weitergehen! Es folgten weitere…

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Rappenfelsensteig und Felsenweg

Start: Höchenschwand | Ziel: HöchenschwandLänge: 22,25 km | HM: 1368 m | Gehzeit: 5,5 Std.Bewertung: ★★★☆☆ Der Rappenfelsensteig ist ein Premium Wanderweg im Hochschwarzwald. Gleichzeitig hatten wir heute zum ersten Mal in diesem Urlaub strahlenden Sonnenschein. Beides verhieß Gutes. Doch die Runde des Rappenfelsensteigs hat nur 12 km. Ich setzte mich direkt an den Laptop und suchte nach einer schönen längeren Variante. Die gab es nicht, sodass ich vom Weg „Höchenschwand: Schwarzatal und Felsenweg“ auf Outdooractive einiges übernommen und einen eigenen Track erstellt habe. Wir liefen den Weg im Uhrzeigersinn. Das Auto parkten wir in Höchenschwand. Am Ende der Tour entdeckten wir den Wanderparkplatz „Kreuzstein“, an welchem das Abstellen des Autos sinnvoller gewesen wäre als im Ort. Eine Bushaltestelle („Höchenschwand Kreuzstein“) gibt es hier auch. Zu Beginn verlief die Strecke auf Forstwegen. Zwischendurch wurden diese immer wieder durch schmale Pfade unterbrochen. Wir überquerten die Staumauer der Schwarzatalsperre und der Wegemix…

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