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Auf schmalen Pfaden Beiträge

Venn-Eifel-Mosel-Radweg

Der Venn-Eifel-Mosel-Radweg ist eine rund 300 km lange Strecke, die auf schönsten Wegen über alten Bahntrassen, sanfte Hügel und entlang von Flüssen und Bächen führt. Wir haben ein langes Wochenende genutzt um diese Gegend der Eifel auf zwei Rädern zu erkunden. Den Start unserer Tour haben wir nach Oberbettingen gelegt, dieser Ort ist nahe der A1 gelegen und von NRW aus gut zu erreichen. Da es sich um eine Rundtour handelt, könnt ihr jedoch überall starten und enden, wie es für euch persönlich am besten passt. Die Ausschilderung des Radweges ist sehr gut, er hat ein eigenes Logo (außer im belgischen Teil) und ist die meiste Zeit auch ohne Navi gut zu finden. Tag 1: Kyll und Vennbahn (84 km) Am ersten Tag radeln wir – meist flach oder mit moderaten Steigungen – entlang der Kyll und am Kronenburger See vorbei. Bevor wir die belgische Grenze überqueren, wechseln mir mehrfach…

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Ilsefälle und Ilsestein im Ilsetal

Start: Ilsenburg | Ziel: IlsenburgLänge: 14,5 km | HM: 570 m | Gehzeit: 3,5 Std. | Gesamtzeit: 4 Std.Bewertung: ★★★★☆ Freundliche Sonnenstrahlen erhoffen wir vergebens. Ein grauer Tag. Das ohrenbetäubende Tosen der Ilse zeugt von den vergangenen Regenfällen und macht jegliche Unterhaltung unmöglich. Wir schreiten durch den Nieselregen und genießen dennoch unseren Tag. Die Wanderung im Ilsetal beginnt auf einem kleinen kostenfreien Parkplatz. Anfangs folgen wir dem Heinrich-Heine-Weg, welcher von Ilsenburg bis zum Brocken führt. Die Ilse, vermutlich sonst ein kleiner Bach, zeigt sich heute wild. Das schlammig braune Wasser schießt durch das Flussbett und sprudelt entlang darin liegender Felsen. Vermutlich sieht es so sonst nur nach der Schneeschmelze aus. Wir wandern auf federndem Waldboden aus dem Städtchen hinaus und genießen das Spektakel. Mehrfach queren wir die Ilse über hölzerne Brücken und gelangen in felsigeres Gelände. Nach einem guten Drittel der Wanderung erreichen wir die Ilsefälle. Das Wasser rauscht über…

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Wernigerode – Schloss und Wildpark

Start: Wernigerode | Ziel: WernigerodeLänge: 5,8 km | HM: 290 m | Gehzeit: 2 Std. | Gesamtzeit: 2,5 Std.Bewertung: ★★★★★ Den ganzen Tag hat es ohne Unterlass heftigst geregnet, sodass wir die begonnene Luchstour bei Bad Harzburg abbrechen und dennoch fast zwei Stunden in einer Schutzhütte ausharren müssen. Bis zum Abend verkriechen wir uns in der Ferienwohnung. Erst dann trauen wir uns auf die Straße und machen noch einen Ausflug zur Burg Wernigerode und dem nahegelegenen Tierpark. Am Burggraben starten wir auf einem engen Pfad und spazieren hinauf zur Burg. Burgmauern und eine kleine Gartenanlage können auch zu späterer Stunde und ohne Eintritt besichtigt werden. Wer die Burg auch von innen ansehen möchte, muss jedoch eher kommen. Auf urigen Waldwegen gelangen wir zum Agnesberg und schließlich zum Wildpark Christianental in Wernigerode. Für nur einen Euro Eintritt sind hier viele einheimische Wildtiere wie Rot- und Dammwild, Fuchs, Waschbär und verschiedene Vogel-…

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Das Große Torfhausmoor

Start: Torfhaus | Ziel: TorfhausLänge: 5,2 km | HM: 85 m | Gehzeit: 1,25 Std. | Gesamtzeit: 1,25 Std.Bewertung: ★★★☆☆ Donnergrollen ist unser stetiger Begleiter. Es klingt bedrohlich und kommt dazu auch noch immer näher. Dennoch können wir die Runde um das Große Torfhausmoor tatsächlich im Trockenen beenden. In Torfhaus befinden sich zwei kostenpflichtige Parkplätze, die gleichermaßen als Ausgangspunkt geeignet sind. Hinter dem Nationalparkhaus verläuft ein einzelner unscheinbarer Wanderweg. Nach wenigen Metern gelangen wir auf den Schubensteinweg. Ab hier spaziert man 2,5 km auf breiten Wegen, die genauso gut oder besser von Fahrzeugen genutzt werden könnten. Wir haben diese Rundwanderung in Erwartung vieler Eindrücke des Moores geplant und sind nun enttäuscht nichts als Weg und größtenteils abgestorbene Fichten zu sehen. Der Goetheweg zweigt rechts vom Hauptweg ab. Nun folgt eine wunderbare Strecke, die die ersten Meter größtenteils wettmachen kann. Der Abbegraben verläuft neben dem Weg. Das Ausheben des Grabens in…

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Trudenstein, Hohnekamm, Klippen und Eulenstieg

Start: Drei Annen Hohne | Ziel: Drei Annen HohneLänge: 12 km | HM: 410 m | Gehzeit: 3,5 Std. | Gesamtzeit: 4,25 Std.Bewertung: ★★★★☆ Hürdenlauf im Harz, viele Klippen und tolle Aussichten – das Wandergebiet rund um den Hohnekamm im Harz ist ganz nach unserem Geschmack. Das Auto stellen wir am Parkplatz Drei Annen Hohne ab. Parken kostet maximal 3 Euro am Tag. Nach dem Überqueren der Harzer Schmalspurbahn und wenigen Schritten bergauf, biegen wir links in den Löwenzahn Entdeckerpfad ab. Hier können Tierspuren beobachtet, Waldmemory gespielt und auf einem Barfußpfad Eindrücke gesammelt werden. In der schwülen Sommersonne ziehen sich die folgenden 1,5 km auf geschotterten Forstwegen in die Länge. Kurz vor dem Trudenstein nehmen wir eine Abkürzung auf kaum erkennbaren Pfaden mitten durch den Wald. Hier liegt viel Totholz und wir sind dankbar für unser GPS-Gerät. Am Trudenstein führen zwei Leitern über Plattformen hinauf auf die Felsansammlung. Von hier…

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Bodetal und Hexentanzplatz

Start: Treseburg | Ziel: TreseburgLänge: 17 km | HM: 600 m | Gehzeit: 4 Std. | Gesamtzeit: 5,5 Std.Bewertung: ★★★★★ Auf schmalen Pfaden, die einsam durch den Wald führen, gelangen wir mitten hinein in den Trubel des Hexentanzplatzes. Ein riesiger Kontrast! Der Start dieser Runde befindet sich in Treseburg, einem kleinen Städtchen im Harz. Das Auto können wir auf einem Seitenstreifen abstellen und bald darauf über einen steilen Pfad den Berg erklimmen. Ein sandiger von Wurzeln und Steinen durchzogener Weg erfreut uns und lässt uns guter Laune voran schreiten. Kurz hinter dem Aussichtspunkt „Weißer Hirsch“ führen leider ausschließlich Forstwege weiter zum Tierpark. Auf kleineren Waldwegen wandern wir vorbei an Zäunen einiger Gehege und gelangen mitten auf den gut besuchten Hexentanzplatz. Hier tummeln sich viele Menschen zwischen Restaurants, Imbissbuden und Souvenirständen. Selbst einen riesigen Parkplatz, eine Seilbahn und ein Hotel gibt es hier oben. Wir essen nur schnell ein Eis während…

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Traumhafte Orte im Harz

Das Mittelgebirge Harz ist gar nicht so weit entfernt. Als „richtiges“ Ziel zum Wandern haben ihn viele gar nicht im Kopf. Und doch hat der Harz traumhafte Seiten, die es zu erkunden gilt. Unsere persönliche Hit-Liste für die schönsten Wanderungen im Harz: Platz 1: Bodetal und Hexentanzplatz Platz 2: Ilsefälle und Ilsestein Platz 3: Trudenstein, Hohnekamm, Klippen und Eulenstieg Und wenn ihr Lust und Zeit für schöne Spaziergänge habt, können wir insbesondere Wernigerode – Schloss und Wildpark empfehlen, aber auch Das Große Torfhausmoor ist eine schöne Runde. Viel Spaß beim Erkunden!

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China: Shanghai

Der Blick vom Bund über die Skyline der Hochhäuser von Pudong, dieses Bild brennt sich bei mir für „Shanghai“ ein. Im Anschluss an unseren Besuch des Huang Shan Gebirges nehmen wir den Zug von Huangshan Bei nach Shanghai Hongqiao, welcher nur rund drei Stunden benötigt. Für die erste Nacht haben wir uns ein günstiges Zimmer direkt am People‘s Square gemietet. Der Raum ist kaum größer als das Bett und das Bad sieht aus wie im Wohnmobil. Für eine Nacht reicht es jedoch völlig aus, der große Vorteil ist die äußerst zentrale Lage. Wir spazieren des abends noch durch die Einkaufsstraßen am People‘s Square und lassen die vielen Leuchtreklamen und Hochhäuser auf uns wirken. An fast allen Straßenkreuzungen fallen uns Verkehrspolizisten auf, die trotz funktionierender Ampeln händisch den Verkehr regeln, um dem Chaos Einhalt zu gebieten. Auch ansonsten gibt es hier – wie auch im Rest von China – extrem viel…

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China: Huang Shan

Im Mehrbettzimmer werden wir mitten in der Nacht geweckt. Die anderen stehen auf und unterhalten sich. Was ist nur los, wo wollen alle hin? Der Sonnenaufgang auf dem Huang Shan ist das allgemeine Ziel. Wir befinden uns auf einer dreitägigen Wanderung mit Übernachtungen auf dem Berg in einem der bekanntesten Nationalparks Chinas. Angekommen am Bahnhof Huangshan Bei wenden wir uns nach rechts und suchen eine Möglichkeit, Gepäck für drei Tage lagern zu können. Zuerst fragen wir in der Touristeninformation, welche uns jedoch nur mitteilt, dass es hier keine Gepäckaufbewahrung gibt. Wir gehen weiter und gelangen an einen halbkreisförmigen Tresen. Hier haben wir Glück! Wir packen unsere Rucksäcke um, sodass wir einen Großteil unseres Gepäcks im Tal lassen und mit wenigen Kilos auf dem Rücken wandern gehen können. Nachdem wir uns mit Dumplings in Brühe gestärkt haben, nehmen wir den Bus nach Tangkou. In Tangkou stehen wir auf einem großen Parkplatz.…

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China: Zhangjiajie Nationalpark

Felssäulen so weit das Auge reicht. Der Zhangjiajie Nationalpark mutet wie das Elbsandsteingebirge in riesengroß an. Für uns wird dieser Nationalpark das schönste Naturspektakel unserer ganzen Reise werden! Am frühen Abend erreichen wir per Zug den Bahnhof Zhangjiajie. Das Wulingyuantuniu Youth Hostel, in dem wir die nächsten drei Nächte verbringen werden, erreichen wir innerhalb von 50 Minuten mit dem letzten Bus des Abends. Zusammen mit einem österreichischen Paar sind wir die einzigen Mitfahrer und haben, wie der Zufall so kommt, sogar das selbe Hostel zum Ziel. Eine sehr hilfsbereite junge Frau händigt uns nach dem Einchecken eine Karte der Wanderwege des Zhangjiajie inklusive der Busverbindungen aus und zeichnet darauf unsere Möglichkeiten für die nächsten Tage ein. Sie empfiehlt, am ersten Tag den Tianzi Mountain und die Ten-mile-Gallery anzusehen sowie am zweiten Tag die westlicheren Bereiche des Nationalparks mit dem Golden Whip Stream und der Yangjiajie Scenic Area. Dazu erklärt sie…

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